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Korrosionsschäden durch Sauerstoff
im Heizungswasser
Das bewährte System
Wesentliche Teile von Warmwasserheizanlagen bestehen in der Regel aus unlegierten oder niedriglegierten Eisen.
Diese Werkstoffe bewähren sich seit Jahrzehnten in optimaler Weise in den geschlossenen Heizanlagen und erfüllen problemlos ihre Aufgaben und Funktionen bezüglich der Feuerraumgestaltung, der Wärmeübertragung mit hohen Wärmestromdichten, eines reibungslosen Dauerbetriebes u. a. m.
Die heizwasserseitige Korrosionsbeständigkeit der un- oder niedriglegierten Eisenwerkstoffe beruht dabei weniger auf einer Werkstoffeigenschaft, sondern im Wesentlichen auf der Abwesenheit von Sauerstoff im Heizungswasser.
Die Sauerstoffkorrosion
Nur bei Anwesenheit von Sauerstoff im Heizungswasser kann Eisen aus den Eisen -werkstoffen in Lösung gehen und über verschiedene Zwischenstufen Rost ausbilden.
Schadensbild
Ein typisches Schadensbild wird mit der nachfolgenden Aufnahme belegt.
Es handelt sich um einen Rücklaufstutzen aus "schwarzem" Stahlrohr nach Entfernung der Korrosionsprodukte.
Deutlich sind ausgeprägte Mulden zu erkennen, die sich als signifikantes Kennzeichen einer Sauerstoffkorrosion unter Ablagerungen darstellen.
Diese Heizungsanlage mit einer Fußbodenheizung aus nicht sauerstoffdichten Kunststoffrohren ist in Folge der Sauerstoffkorrosion bereits nach einer Betriebszeit von 11/2 Jahren ausgefallen.
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Ausgeprägte Mulden in Folge Sauerstoffkorrosion in einem Rohr aus St 37nach Entfernung der Korrosionsprodukte. |
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